Mittwoch, 15. Februar 2012
Dienstag, 8. März 2011
Willkommen im digitalen Leben
Am Samstag 7 November 2009: "Das Stapferhaus Lenzburg steckt tief in den Vorbereitungen für die nächste Ausstellung. Ein Knackpunkt für das Stapferhaus-Team ist, wie gelingt es ein interessiertes Publikum in die Ausstellung zu involvieren".
Wer von den Teilnehmenden des CAS 09 hat Lust 2 Jahre später zu schauen, ob es gelungen ist.
Rundgang mit iPad (inkl. Führung und Diskussion, 90 Minuten ) am Samstag 5. November 2011 .
Wer von den Teilnehmenden des CAS 09 hat Lust 2 Jahre später zu schauen, ob es gelungen ist.
Rundgang mit iPad (inkl. Führung und Diskussion, 90 Minuten ) am Samstag 5. November 2011 .
Donnerstag, 23. September 2010
Sonntag, 19. September 2010
Lebenswelten - Ein Leitfaden für medienpädagogische Projekttage mit Jugendlichen

Im Rahmen der Abschlussarbeit des CAS Medienpädagogik haben Christian Renggli, Katrin Sutter und Nadine Wagner einen Leitfaden erarbeitet. Mit den enthaltenen Anleitungen und Instrumenten können Lehrpersonen und Jugendarbeitende selber medienpädagogische Projekttage zum Thema Lebenswelten durchführen.
Während den Projekttagen erstellen die Jugendlichen ein Video-Gruppenbuch, ähnlich wie die Freundebücher, diw wir aus der Schulzeit kennen. Sie lernen dabei, selber mit einfachsten Mitteln kreativ zu werden. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, ihre Lebenswelten direkt und unverfälscht zu präsentieren. Der Leitfaden will aber noch viel mehr. Mit verschiedenen Inputs und Übungen setzen sich die Jugendlichen anhand des Urheberrechts und des Persönlichkeitsschutzes mit ihrem eigenen Bild in der Öffentlichkeit auseinander.
Der Leitfaden ist gratis als pdf erhältlich. Für die gedruckte und gebundene Version sowie für die ergänzende CD-Rom wird ein Unkonstenbeitrag verlangt. Bestellungen sind bei Nadine Wagner (nadine.wagner@burgdorf.ch)möglich.
IBM and the Jeopardy Challenge
Als wir am Freitag bei IBM waren, wurde Watson zwar nur kurz erwähnt. Ich fand es trotzdem spannend, dem nochmals nachzugehen:
Samstag, 18. September 2010
Happy Baby... (think before you post)
So viel zum Thema 'Recht am eigenen Bild'... Dieser Artikel wäre sicher im Zuge unserer medienpädagogischen Projekttage auch gut einsetzbar.
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Wie-dieses-Baby-in-Japan-ein-Star-wurde/story/26507760
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Wie-dieses-Baby-in-Japan-ein-Star-wurde/story/26507760
Montag, 6. September 2010
Buchempfehlung
Buchempfehlung/Medienwirkungthe culture of fear "why Americans are afraid of the wrong things" von Barry Glassner
Barry Glassner ist Soziologieprofessor and der University of southern California. Das Buch ist 1999 in den USA erschienen und gibt einen Einblick wie Medieninhalte in den USA gesteuert werden, und welche Auswirkungen sie letztendlich für die Bevölkerung haben.
Er beschreibt in 9 Kapiteln verschiedene Medieninhalte aus der aktuellen Zeit (1999) über die in den USA häufig berichtet wurde. In diesen Kapiteln beschreibt er, wie über die Themen Kriminalität, Drogen, Teenager-Schwangerschaft, Flugzeugabstürze usw. in den Medien berichtet wird, und in welchem Verhältnis sie zu den Zahlen/Fakten stehen. Er zeigt auf, wie durch solcher Berichterstattungen Ängste in der Bevölkerung geschürt werden und wie sich diese im Konsumverhalten spiegeln.
Im letzten Kapitel des Buches beschreibt er, wie er bei seinen Recherchen auf angsteinflössende Geschichten stiess und sich manchmal fragte, was eigentlich der Unterschied zwischen Orson Wells - war of the worlds, und den heutigen Medienbeiträgen ist. Und wie es möglich ist, das die Leute die Newsmeldungen dermassen kritiklos als Wahrheit wahrnehmen.
Ich finde das Buch spannend weil es aufzeigt welche Wirkung Massenmedien auf die Bevölkerung haben. Es wird wohl niemand nicht beeinflusst sein von den Massenmedien. Ein Ausmass wie in den USA hat es in Europa meiner Meinung nach noch nicht, trotzdem versuche ich kritisch zu sein bei der täglichen Informationsflut.
Donnerstag, 2. September 2010
SCHU::COM-Tagung «Schule nutzt Web 2.0»:
Die Tagung «Schule nutzt Web 2.0», die am Samstag, 20. November 2010, von 8.00 - 15.30 Uhr stattfindet, setzt an diesem Punkt an. Die Teilnehmenden werden an Referaten und in Workshops einen Einblick in die Welt von Web 2.0 erhalten und Möglichkeiten für den Einsatz von Neuen Medien im Unterricht kennenlernen.
Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen und Schulleiter/innen aller Stufen der Volksschule.
Verlangen Sie bitte das Anmeldeformular per Mail auf der Fachstelle SCHU::COM
Die Tagung «Schule nutzt Web 2.0», die am Samstag, 20. November 2010, von 8.00 - 15.30 Uhr stattfindet, setzt an diesem Punkt an. Die Teilnehmenden werden an Referaten und in Workshops einen Einblick in die Welt von Web 2.0 erhalten und Möglichkeiten für den Einsatz von Neuen Medien im Unterricht kennenlernen.
Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen und Schulleiter/innen aller Stufen der Volksschule.
Verlangen Sie bitte das Anmeldeformular per Mail auf der Fachstelle SCHU::COM
Mittwoch, 1. September 2010
Vortrag für Primarschuleltern
Die Ausbildung Medienpädagogik trägt Früchte.
Ich wurde angefragt, ob ich ein kurzes Impulsreferat vor den Elternabenden der 1. und 2. Primarklasse in einem unserer Primarschulhäuser halten könne. In einem 20minütigen Referat mit anschliessenden 10 Minuten Zeit für Fragen, versuchte ich die Eltern von gut 100 Schüler/-innen auf die neuen Begebenheiten im "Medienzeitalter" aufmerksam zu machen (natürlich mit Prezi, das wir an unserer Ausbildung kennengelernt haben ;-). Neben einer Standortbestimmung gab es einige Tipps, z.B. über die Klassifizierung von Games oder wie man die Kinder beim Surfen schützen kann. Die Links in der Präsentation führen zu weiteren Informationen. Falls jemand einen ähnlichen Vortrag halten müsste, könnte ich Präsentation und verwendeten Text zur Verfügung stellen.
Ich wurde angefragt, ob ich ein kurzes Impulsreferat vor den Elternabenden der 1. und 2. Primarklasse in einem unserer Primarschulhäuser halten könne. In einem 20minütigen Referat mit anschliessenden 10 Minuten Zeit für Fragen, versuchte ich die Eltern von gut 100 Schüler/-innen auf die neuen Begebenheiten im "Medienzeitalter" aufmerksam zu machen (natürlich mit Prezi, das wir an unserer Ausbildung kennengelernt haben ;-). Neben einer Standortbestimmung gab es einige Tipps, z.B. über die Klassifizierung von Games oder wie man die Kinder beim Surfen schützen kann. Die Links in der Präsentation führen zu weiteren Informationen. Falls jemand einen ähnlichen Vortrag halten müsste, könnte ich Präsentation und verwendeten Text zur Verfügung stellen.
Freitag, 20. August 2010
50 Dollar Whiteboard
Johnny Lee demonstriert ein Withboard, dass er mit hilfe des WII Spiele Controllers betreibt. Dazu verwendet er die die erwähnte WII Remote, eine Software die er entwickelt hat und einen selbst gebauten Infrarot- Stifft. Die Software kann von seiner Homepage heruntergeladen werden, dort finden sich auch die nötigen Anleitungen. Möglich ist dies, da der WII Controler eine hochwertige Infrarotkamera und eine Bluetoothschnittstelle besitzt.
Interessant finde ich ausserdem, dass es beireits Angebote in Webshops gibt, die geziehlt Produkte wie (z.B. Wandhalterungen oder IR Pen's) für diesen "Hack" anbieten. Siehe www.elearnshop.de
Auf diesen "Hack" bin ich gestossen, als ich eine günstige Alternative zu Zeichenboards gesucht habe und auf dieses Youtube Video gestossen bin:
Ich denke ich werde das ausprobieren.
Freitag, 13. August 2010
Wie die Bilder laufen lernten - Buchempfehlung
Der gelernte Programmierer Richard Powers beschreibt sich in seinem Roman Schattenfluchten (2002, S. Fischer Verlag) die Entwicklung von animierten Computerabläufen.
Ein zweiter Erzählstrang handelt von einem entführten Lehrer in Beirut, der in der Gefangenschaft Bilder heraufbeschwört um zu überleben ( in seiner "Höhle"; diese Handlung klammere ich im weiteren aus.
In Schattenfluchten wird eine Zeichnerin angeworben, in eine Thinktank in Seattle mitzuarbeiten, Computervisionen umzusetzen in einem Kreis mehr oder weniger verrückter und weltabgewandter Computer Pionieren, bestehend aus Soft- und Hardwarespezialisten und kreativen Visionären. Auch diese Arbeit geschieht in einer "Höhle", - Projektionsflächen in allen Dimensionen in einem Gebäude, umgeben von Hochtechnologie
Die Handlung spielt in den späten 80iger Jahren. Ausgezeichnet beschrieben werden Ansätze, Ideen, das Sacheitern an Hardwareleistung, das gewinnen neuer Erkenntnisse (auch Erkenntnistheoretischer Natur) in fortlaufenden Prozessen.
Powers schafft es, das doch sehr komplexe Thema spannend und recht gut verständlich aufzuarbeiten. Zentral ist im Roman das Verhältnis von Kunst, Phantasie, Kreativität und der Computertechnologie. Virtuelle Räume werden entwickelt, - interessant wird dabei beschrieben, wie dies dazumal auf die Wahrnehmung wirkte. Heute sind wir ja schon lange diese Cyber Realitäten gewohnt und sehen das als Selbstverständlich an.
Das Wechselspiel zwischen realen und virtueller Welten wird eindrücklich beschrieben; das - schlussendlich bis heute geltende - Scheitern von Ansätzen der künstlichen Intelligenz überzeugend umsetzbaren virtuellen Realitäten regt zur Reflexion an.
Die Realität erweist sich als stärker als jegliche Phantasie und Fiktion und virtuellen Räume.
Eine absolut empfehlenswerte Lektüre! - jetzt haben wir ja wieder Zeit für gute Belletristik!
p.s.: in seinem Roman "Galatea" erzählt Powers die Geschichte einer Wette: Kann ein Computer in 10 Monaten die Magister für Englisch machen? - auch diesen Roman finde ich ausgezeichnet.
Guntram
Ein zweiter Erzählstrang handelt von einem entführten Lehrer in Beirut, der in der Gefangenschaft Bilder heraufbeschwört um zu überleben ( in seiner "Höhle"; diese Handlung klammere ich im weiteren aus.
In Schattenfluchten wird eine Zeichnerin angeworben, in eine Thinktank in Seattle mitzuarbeiten, Computervisionen umzusetzen in einem Kreis mehr oder weniger verrückter und weltabgewandter Computer Pionieren, bestehend aus Soft- und Hardwarespezialisten und kreativen Visionären. Auch diese Arbeit geschieht in einer "Höhle", - Projektionsflächen in allen Dimensionen in einem Gebäude, umgeben von Hochtechnologie
Die Handlung spielt in den späten 80iger Jahren. Ausgezeichnet beschrieben werden Ansätze, Ideen, das Sacheitern an Hardwareleistung, das gewinnen neuer Erkenntnisse (auch Erkenntnistheoretischer Natur) in fortlaufenden Prozessen.
Powers schafft es, das doch sehr komplexe Thema spannend und recht gut verständlich aufzuarbeiten. Zentral ist im Roman das Verhältnis von Kunst, Phantasie, Kreativität und der Computertechnologie. Virtuelle Räume werden entwickelt, - interessant wird dabei beschrieben, wie dies dazumal auf die Wahrnehmung wirkte. Heute sind wir ja schon lange diese Cyber Realitäten gewohnt und sehen das als Selbstverständlich an.
Das Wechselspiel zwischen realen und virtueller Welten wird eindrücklich beschrieben; das - schlussendlich bis heute geltende - Scheitern von Ansätzen der künstlichen Intelligenz überzeugend umsetzbaren virtuellen Realitäten regt zur Reflexion an.
Die Realität erweist sich als stärker als jegliche Phantasie und Fiktion und virtuellen Räume.
Eine absolut empfehlenswerte Lektüre! - jetzt haben wir ja wieder Zeit für gute Belletristik!
p.s.: in seinem Roman "Galatea" erzählt Powers die Geschichte einer Wette: Kann ein Computer in 10 Monaten die Magister für Englisch machen? - auch diesen Roman finde ich ausgezeichnet.
Guntram
New device "Book"
Spanisch mit englischen Untertiteln
Eine absolute Neuheit, die unsere Informationsbeschaffung revolutionieren wird! Ich muss mir sofort eines besorgen!
Quelle:
www.leerestademoda.com mehr weiss ich leider nicht, da ich kein Spanisch spreche.
Mittwoch, 11. August 2010
Sonntag, 8. August 2010
Medienpädagogische Links
Als Praxisprojekt für unsere Abschlussarbeit erarbeiteten und erteilten Dani Britt, Christian Krüsi und ich eine medienpädagogische Schulung. Während den Vorbereitungen dieser Schulung führten wir im Projektteam mehrfach die Diskussion darüber, welche Unterlagen wir in welcher Form dem Publikum abgeben. Von der nun praktizierten Lösung denken wir, dass sie unserem Thema „Neue Medien" sehr entspricht. Alle vorgeführten Präsentationen stellten wir ins Netz. Die Verknüpfung zu diesen Präsentationen, sowie alle Links zu erwähnten Homepages und weiteren hilfreichen themenspezifischen Internetseiten stellten wir auf eine Online-Linkliste zusammen. An der Weiterbildung gaben wir eine Visitenkarte mit der Internet-Adresse zu diesem Online-Lesezeichenverzeichnis ab.
Diese Linkliste beinhaltet über 150 Links zu medienpädagogisch relevanten Themen. Darum kann sie auch für die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des CAS Medienpädagogik-Kurses hilfreich sein.
http://delicious.com/medien.paedagogik
Viel Vergnügen beim Surfen und Schmökern.
Diese Linkliste beinhaltet über 150 Links zu medienpädagogisch relevanten Themen. Darum kann sie auch für die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des CAS Medienpädagogik-Kurses hilfreich sein.
http://delicious.com/medien.paedagogik
Viel Vergnügen beim Surfen und Schmökern.
Samstag, 7. August 2010
Ist doch nur ein Teddybär!


Was unterscheidet die beiden Figuren auf den Bildern? Offensichtlich sind beide aus Computergames, der erste scheint ein übelgelaunter und ausserdem bewaffneter Mann zu sein. Die andere, nun ja in erster Linie ein Teddybär.
Noch grösser wird der Unterschied, wenn man die Altersbeschränkung der jeweiligen Spiele ansieht. Das erste Spiel ist Manhunt 2, ab 18 Jahren und in einigen Ländern z.B. Australien und Deutschland verboten, das zweite ist Naugthy Bear, ab 12 Jahren und hat beinahe eine Skandal um die Pan European Game Information kurz PEGI hervorgerufen. Pegi ist das erste, Europa übergreifende Ratingsystem für Compute games und wird auch in der Schweiz für Altersempfehlungen verwendet.
Manhunt ist ein Spiel, in dem es primär nur um das Töten geht, es gibt keine andere Spielinhalte und lebt von exzessiver Gesamtdarstellung und viel Blut. In Naugty Bear gibt es kein Blut, es geht um einen Aussenseiter, der von den anderen Teddybären nicht zu einemGeburtstagsfest eingeladen wurde. Dies könnte die Grundlage für ein Pädagogisch wertvolles Spiel, in dem sich Kinder mit Konfliktbewältigung usw. auseinander setzt sein. Ist es aber nicht, tatsächlich ist der Spielinhalt identisch mit Manhunt. Naugty Bear wird nicht eingeladen und entscheidet sich leider nicht für die Konfliktbewältigung, sonder beginnt eine lange und ausdauernde Hetzjagd auf die anderen Teddybären.
Siehe Trailer Faszinieren nicht? Mich hat der Trailer Fasziniert sogar so sehr, dass ich ihn an Freunde (auch Gamer wie ich) gesendet habe. Seht euch das an, hab ich ihnen geschrieben und achtet vor allem auf die Altersfreigabe! Wir haben ausführlich darüber gesprochen wie es sein konnte, dass dieses Spiel ein so tiefes Rating bekommen konnte und sind zum Schluss gekommen, dass hier nur die Optik bewertet wurde. Die Gewalt wurde weit weniger schlimm gewertet da die Opfer nicht wie Menschen aussehen. So wurden schon Games in Deutschland frei gegeben, weil man die Menschen durch Roboter ersetzt hat, was Gametechnisch natürlich keinen Unterschied macht.
Nauthy Bear ist für mich ein sehr gutes Beispiel wie schwierig es ist, Gewalt in Medien zu bewerten. Kurz nach unseren Diskussion und dem Erscheinen des Spiels sind die Medien auf den Inhalt aufmerksam geworden. In der Tageszeitung 20Minuten hat es Naugthy Bear bis auf die Titelseite geschafft. Die Forderung nach einer höheren Altersfreigabe hatte Erfolg, dass Spiel ist jetzt erst ab 16 Jahren erhältlich. Ob wohl es sich nur durch die Darstellung von Manhunt unterscheidet!
Ihr erinnert euch, Manhunt ab 18 und z.B. in Australien und Deutschland verboten.
Iran: Elections 2009
Vor kurzem habe ich den Dokumentationsfilm Iran: Elections 2009 von Ali Samadi Ahadi und Oliver Stolz gesehen und möchte euch den sehr ans Herz legen!
2009 wurde die Opposition gegen Präsident Ahmadinedschad im Iran so stark, dass die Bevölkerung bereits an einen Sieg Hossein Mussavis glaubte. Am Tag der Wahlen wurde zusehens klar, dass dies von der bestehenden Regierung mit allen Mitteln verhindert wird. Erst wurde die Meldung verbreitet, es stehen zu wenige Wahlzettel zur Verfügung und kurz darauf wurden die Wahllokale geschlossen, danach ging es sehr schnell bis der Sieg des Amtierenden Präsidenten ausgerufen wurden, obwohl dies offensichtlich nicht richtig war.
Volksproteste wurden organisiert und unzählige Iraner gingen auf die Strasse, zu diesem Zeitpunkt wurden die Westlichen Journalisten bereits aus dem Land gewiesen und es fand keine unvoreingenommene Berichterstattung mehr statt. Die Gewalt seitens der Polizei nahm immer stärker zu und es dauerte nicht lange bis die ersten Schüsse auf die Menschen abgegeben wurden. Womit die Iranische Regierung jedoch nicht gerechnet hat, war dass sich die Bevölkerung trotz dem Gehör verschaffen konnte. Über Blogs, Social Networks, YouTube und vor allem Twitter wurden unzählige Nachrichten verbreitet.
Der Film hat aus den unzähligen Beiträgen, die fiktive Biographie zweier Studenten erstellt und erzählt diese mit animierten Figuren. Gleichzeitig werden Menschen Interviewet die an den Ereignissen teilgehabt haben.
Neben der eindrücklichen Schilderung über die Umstände der Wahlen von 2009, ist für uns als Medienpädagogen natürlich die Nutzung der neuen Medien äusserst interessant. Ich möchte euch deshalb den Film sehr ans Herz legen!
Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite von Arte.TV
2009 wurde die Opposition gegen Präsident Ahmadinedschad im Iran so stark, dass die Bevölkerung bereits an einen Sieg Hossein Mussavis glaubte. Am Tag der Wahlen wurde zusehens klar, dass dies von der bestehenden Regierung mit allen Mitteln verhindert wird. Erst wurde die Meldung verbreitet, es stehen zu wenige Wahlzettel zur Verfügung und kurz darauf wurden die Wahllokale geschlossen, danach ging es sehr schnell bis der Sieg des Amtierenden Präsidenten ausgerufen wurden, obwohl dies offensichtlich nicht richtig war.
Volksproteste wurden organisiert und unzählige Iraner gingen auf die Strasse, zu diesem Zeitpunkt wurden die Westlichen Journalisten bereits aus dem Land gewiesen und es fand keine unvoreingenommene Berichterstattung mehr statt. Die Gewalt seitens der Polizei nahm immer stärker zu und es dauerte nicht lange bis die ersten Schüsse auf die Menschen abgegeben wurden. Womit die Iranische Regierung jedoch nicht gerechnet hat, war dass sich die Bevölkerung trotz dem Gehör verschaffen konnte. Über Blogs, Social Networks, YouTube und vor allem Twitter wurden unzählige Nachrichten verbreitet.
Der Film hat aus den unzähligen Beiträgen, die fiktive Biographie zweier Studenten erstellt und erzählt diese mit animierten Figuren. Gleichzeitig werden Menschen Interviewet die an den Ereignissen teilgehabt haben.
Neben der eindrücklichen Schilderung über die Umstände der Wahlen von 2009, ist für uns als Medienpädagogen natürlich die Nutzung der neuen Medien äusserst interessant. Ich möchte euch deshalb den Film sehr ans Herz legen!
Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite von Arte.TV
Samstag, 17. Juli 2010
Glaubwürdigkeit von Medien
Lesekompetenz allein reicht nicht, um sich sachlich korrekt zu informieren und gesund zu ernähren. Manipulationen und Verschweigen von wichtigen Informationen beherrschen den Alltag.
Anhand von zwei Beispielen möchte ich darstellen, wie schwierig es ist, einen Zeitungsartikel oder ein Lebensmittelpackung anhand einer Etikette auf Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt zu testen.
1. Zeitungsartikel „Wie Stasi Agenten die Legende vom CIA Aidsvirus in die Welt setzten“
http://bazonline.ch/ausland/europa/Wie-StasiAgenten-die-Legende-vom-CIAAidsvirus-in-die-Welt-setzten/story/31540649
Im Artikel geht es um die Verbreitung eines Gerüchtes im Jahre 1988, als die sozialistischen Länder immer mehr Probleme mit der Durchsetzung ihrer Ideologie bekamen und die USA stattdessen hoch im Kurs stand. Von Stasi und KGB wurde deshalb ein anti-amerikanisches Gerüch in die Welt gesetzt. Zitat aus der BaZ vom 11.1.2010 „Am 18. Februar 1987 veröffentlichte die linke TaZ ein Interview des DDR-Schriftstellers (und ehemaligen Journalisten) Stefan Heym mit dem unbekannten Ostberliner Biologen (und überzeugten Kommunisten) Jakob Segal „Aids. Man Made in USA“ lautete die Schlagzeile.“
Ein vielleicht wahrer Kern (eine Laborhavarie kommt immer mal vor) wurde zur Züchtung des AIDS Virus durch das CIA aufgepauscht. Ein namhafter (glaubwürdiger ) Schriftsteller führt das Interview mit einem Biologen (Fachperson). Das Ganze wurde publiziert in der TaZ, einer namhaften, (glaubwürdigen) Westdeutschen Zeitung. Interessant ist auch das Vorgehen der Stasi, um der Taz das Interview zu „verkaufen“ : Ein Stasi Offizier erzählte es einem Taz Kulturredaktor. Die TaZ war sehr interessiert, das Interview des in Westdeutschland sehr bekannten Heyns abzudrucken und ging auf dessen Auflage ein, nicht weiter zu recherchieren um die Glaubwürdigkeit zu prüfen, sondern es tel quel zu drucken.
Indizien, die gegen die Glaubwürdigkeit sprechen mussten, waren zum einen die Tatsache, dass die Taz eine zwar westdeutsche aber linke, also anti-amerikanische Zeitung war. Zum anderen konnte sich der Biologe Segal nicht auf klinische Erfahrungen mit HIV-Infizierten sondern nur auf Medienberichte aus den USA berufen. Ob das aber im damaligen Text erwähnt war ist unklar. Die Tatsache, dass die Taz nicht weiter abklären durfte, war jedoch sicher nicht erwähnt. Es war also sehr schwer, diesen Artikel auf dessen Wahrheitsgehalt zu prüfen.
Für mich heisst das nichts Neues, als dass viel Zeit investiert werden muss in folgende Abklärungen:
Sind die Quellenangaben gemacht und überprüfbar?
Sind die Quellen glaubwürdig.?
Sind die Quellen eine Person oder eine wissenschaftliche Untersuchung?
Wer, welches Medium publiziert die Mitteilung?
Welche ideologische Ausrichtung hat das Medium? Wie viel Geld, bzw. Leserschaft bringt die Publikation dem Medium?
Ist das, was da steht, überhaupt möglich, realistisch, machbar, überprüfbar?
Letzteres scheint bei „out oft he blue“ Nachrichten besonders schwierig zu sein wie es sich beim obigen und unsern Beispielen im Medienpädagogiklehrgang, vom Sub-City Fishing, Fernsehnachricht, und von der Landung der Marsmenschen in den USA, Hörspiel von Orson Wells, gezeigt hat.
2. Zeitungsartikel : „Das Vertrauen ins Essen ist erschüttert“
Der Artikel besagt, dass laut einer Studie das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Lebensmittelbranche nicht mehr gegeben ist. Nicht alles, was man wissen sollte, steht auf der Verpackung. Der Schweizer Konsument ist überfordert mit dem Lesen von Verpackungstexten und und mit dem Interpretieren, welches Produkt nun das gesündeste, umweltfreundlichste, verträglichste ist.
Ohne Measures App, Rechner App und iTranslate App verloren?
Auch mir geht es so. Da ich gerade in den USA in den Ferien bin, verbringe beim Einkaufen sehr viel Zeit mit dem Lesen von Etiketten. Mich interessiert Folgendes:
Woher kommt das Produkt?
Ist es gen manipuliert?
Ist es hors-sol produziert?
Wie stark ist es manipuliert, bzw. wie naturbelassen ist es?
Wie viele Kalorien, Kohlehydrate, Fett hat das Produkt pro 100g und wie viele Gramm sind in der Verpackung.
Anmerkung.: In den USA sind diese Angaben pro Portion und dann steht noch, wie viele Portionen in der Packung sind. Eine Portion kann ein EL, eine halbe Tasse, eine Tasse oder etwas anderes sein. Bei Tassen und Esslöffel (EL) gibt es auch in den USA verschiedene Grössen. 100g wären überall gleich viel, aber in den USA gibt es ja keine g sondern Unzen, Pfund, und, und…
Ich verbringe also sehr viel Zeit mit Umrechnen und dabei kommt mir wieder einmal mein iPhone sehr gelegen, da ich ein Measures App, ein Rechner App und ein iTranslate App habe.
Aber: iPhone und Lesekompetenz allein reichen nicht, um sich sachlich korrekt zu informieren und gesund zu ernähren.
Anhand von zwei Beispielen möchte ich darstellen, wie schwierig es ist, einen Zeitungsartikel oder ein Lebensmittelpackung anhand einer Etikette auf Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt zu testen.
1. Zeitungsartikel „Wie Stasi Agenten die Legende vom CIA Aidsvirus in die Welt setzten“
http://bazonline.ch/ausland/europa/Wie-StasiAgenten-die-Legende-vom-CIAAidsvirus-in-die-Welt-setzten/story/31540649
Im Artikel geht es um die Verbreitung eines Gerüchtes im Jahre 1988, als die sozialistischen Länder immer mehr Probleme mit der Durchsetzung ihrer Ideologie bekamen und die USA stattdessen hoch im Kurs stand. Von Stasi und KGB wurde deshalb ein anti-amerikanisches Gerüch in die Welt gesetzt. Zitat aus der BaZ vom 11.1.2010 „Am 18. Februar 1987 veröffentlichte die linke TaZ ein Interview des DDR-Schriftstellers (und ehemaligen Journalisten) Stefan Heym mit dem unbekannten Ostberliner Biologen (und überzeugten Kommunisten) Jakob Segal „Aids. Man Made in USA“ lautete die Schlagzeile.“
Ein vielleicht wahrer Kern (eine Laborhavarie kommt immer mal vor) wurde zur Züchtung des AIDS Virus durch das CIA aufgepauscht. Ein namhafter (glaubwürdiger ) Schriftsteller führt das Interview mit einem Biologen (Fachperson). Das Ganze wurde publiziert in der TaZ, einer namhaften, (glaubwürdigen) Westdeutschen Zeitung. Interessant ist auch das Vorgehen der Stasi, um der Taz das Interview zu „verkaufen“ : Ein Stasi Offizier erzählte es einem Taz Kulturredaktor. Die TaZ war sehr interessiert, das Interview des in Westdeutschland sehr bekannten Heyns abzudrucken und ging auf dessen Auflage ein, nicht weiter zu recherchieren um die Glaubwürdigkeit zu prüfen, sondern es tel quel zu drucken.
Indizien, die gegen die Glaubwürdigkeit sprechen mussten, waren zum einen die Tatsache, dass die Taz eine zwar westdeutsche aber linke, also anti-amerikanische Zeitung war. Zum anderen konnte sich der Biologe Segal nicht auf klinische Erfahrungen mit HIV-Infizierten sondern nur auf Medienberichte aus den USA berufen. Ob das aber im damaligen Text erwähnt war ist unklar. Die Tatsache, dass die Taz nicht weiter abklären durfte, war jedoch sicher nicht erwähnt. Es war also sehr schwer, diesen Artikel auf dessen Wahrheitsgehalt zu prüfen.
Für mich heisst das nichts Neues, als dass viel Zeit investiert werden muss in folgende Abklärungen:
Sind die Quellenangaben gemacht und überprüfbar?
Sind die Quellen glaubwürdig.?
Sind die Quellen eine Person oder eine wissenschaftliche Untersuchung?
Wer, welches Medium publiziert die Mitteilung?
Welche ideologische Ausrichtung hat das Medium? Wie viel Geld, bzw. Leserschaft bringt die Publikation dem Medium?
Ist das, was da steht, überhaupt möglich, realistisch, machbar, überprüfbar?
Letzteres scheint bei „out oft he blue“ Nachrichten besonders schwierig zu sein wie es sich beim obigen und unsern Beispielen im Medienpädagogiklehrgang, vom Sub-City Fishing, Fernsehnachricht, und von der Landung der Marsmenschen in den USA, Hörspiel von Orson Wells, gezeigt hat.
2. Zeitungsartikel : „Das Vertrauen ins Essen ist erschüttert“
Der Artikel besagt, dass laut einer Studie das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Lebensmittelbranche nicht mehr gegeben ist. Nicht alles, was man wissen sollte, steht auf der Verpackung. Der Schweizer Konsument ist überfordert mit dem Lesen von Verpackungstexten und und mit dem Interpretieren, welches Produkt nun das gesündeste, umweltfreundlichste, verträglichste ist.
Ohne Measures App, Rechner App und iTranslate App verloren?
Auch mir geht es so. Da ich gerade in den USA in den Ferien bin, verbringe beim Einkaufen sehr viel Zeit mit dem Lesen von Etiketten. Mich interessiert Folgendes:
Woher kommt das Produkt?
Ist es gen manipuliert?
Ist es hors-sol produziert?
Wie stark ist es manipuliert, bzw. wie naturbelassen ist es?
Wie viele Kalorien, Kohlehydrate, Fett hat das Produkt pro 100g und wie viele Gramm sind in der Verpackung.
Anmerkung.: In den USA sind diese Angaben pro Portion und dann steht noch, wie viele Portionen in der Packung sind. Eine Portion kann ein EL, eine halbe Tasse, eine Tasse oder etwas anderes sein. Bei Tassen und Esslöffel (EL) gibt es auch in den USA verschiedene Grössen. 100g wären überall gleich viel, aber in den USA gibt es ja keine g sondern Unzen, Pfund, und, und…
Ich verbringe also sehr viel Zeit mit Umrechnen und dabei kommt mir wieder einmal mein iPhone sehr gelegen, da ich ein Measures App, ein Rechner App und ein iTranslate App habe.
Aber: iPhone und Lesekompetenz allein reichen nicht, um sich sachlich korrekt zu informieren und gesund zu ernähren.
Freitag, 16. Juli 2010
Betrug!
Aus aktuellem Anlass habe ich mich mit dem Thema Internetbetrug auseinandergesetzt. Zurzeit werde ich mit E-Mails (Spam) überhäuft, die von mir die persönlichen Angaben zu verschiedenen Accounts im Internet verlangen. Meist sind es sehr schlecht und durchschaubar formulierte Texte, die aufgrund mehr oder weniger nachvollziehbarer Aussagen, die weitergaben persönlicher Daten verlangen.
Einige davon sind jedoch durchaus trickreich und aufwändig gestaltet, verwenden „echte“ Absenderadressen und verweisen auf Links du sich nur minimal von den echten Anbietern unterscheiden. Meist wird gedroht, dass die Weiterführung einer Dienstleistung gefährdet ist, dass mit meinem Account illegale Handlungen oder dass Anpassungen am Service die Herausgabe der Daten nötig macht. Andere E-Mails verlangen, dass man seinen Account bestätigt und leiten einem hier zu auf eine, oft täuschend echt wirkende Kopie, der Internetseite des vermeintlichen Anbieters.
Neben der Gefahr von Viren die von Spam Mails ausgehen, spielen hier zwei weitere Bereiche des Internetbetrugs zusammen, das sogenannte Mail- Spoofing und das Phishing. Mail- Spoofing nennt man das vortäuschen einer anderen Identität in einem E- Mail, hierzu wird über einen kleinen Trick im E- Mail- Protokoll eine gefälschte Absenderadresse eingetragen. Wie dies Funktioniert kann man in diesem Wikipedia Link oder in diversen anderen Quellen nach lesen. Durch das Fälschen der E- Mail Adressen versuchen die Betrüger, die Nachricht noch echter wirken zu lassen. Es besteht ein erheblicher unterschied ob eine Nachricht die Adresse info@ postfninance. ch oder ksfievi@gmx.ru als Absender aufweist.
Über sogenannte Phishing Pages versucht der Betrüger ebenfalls an die Persönlichen Daten wie Benutzername, Passwort aber auch an die E- Mail oder die Wohnadresse zu gelangen. Es mag etwas ungewöhnlich sein, dass sich der Betrüger für die E-Mail Adresse interessiert obwohl man doch erst wegen einer E-Mail auf die Phishing Page kommt. Dies lässt sich jedoch sehr einfach erklären, Versender von Spam Mails, können nicht davon ausgehen, dass eine E- Mail Adresse existier oder benutzt wird, deshalb ist es auch sehr wichtig dass man nicht auf Spam- Mails Antwortet oder auf eventuell existierende „Abbestell Links“ klickt. Tut man dies, kann man damit rechnen, dass aus einem Spam Mail 10 oder wesentlich mehr werden.
Schwerwiegender sind Phishing Pages die sich zum Beispiel als Webshops ausgeben und mit besonderen Aktionen werben, diese können Webshops imitieren und somit die Kreditkarten Daten des Benutzers verwenden.
Zu beurteilen, ob eine E- Mail echt ist lässt sich nicht immer so einfach überprüfen, grundsätzlich gilt jedoch eines: Keine seriöse Firma wird das Passwort, den Pincodes oder ähnliches eines Benutzers verlangen! Bei Links auf Phishing Pages ist es jedoch schwieriger, das E- Mail kann durchaus seriös, und die Page echt wirken. Sicherheit bringt nur, dass man nicht über den Link im E-Mail sonder selber auf die Seite des Anbieters geht. Anbieter wie z.B. Postfinance, eBay, Amazon usw. sind sich dem Problem bewusst und bieten Informationsseiten zum Thema. (Beispiel Postfinance )
Weitere Betrügereien, die im Internet kursieren sind die Abofallen. Betreiber von Download Webpages bieten Gratis Software zum Download an, verlangen jedoch, dass man sich dafür Registriert. So bietet eine Homepage z.B. den Flashplayer, zum Herunterladen an, mit der Anmeldung geht schliesst man jedoch ein Abo für ca. 90 Euro im Jahr mit einer mindest Laufzeit von zwei Jahren ein. Dreist ist, dass es sich bei den Downloads um Freeware handelt die man überall, meist sogar beim Hersteller direkt beziehen kann.
Die Rechnungen die per E- Mail kommen sprechen meist eine sehr eindeutige Sprache, es wird z.B. darauf hingewiesen, dass man durch das Akzeptieren der Allgemeinen Geschäftbedingungen auf das Widerrufungsrecht verzichtet hat oder dass im Falle von falschen Angaben ein Betrugsdelikt vorliegt. Weiter wird man darauf hingewiesen, dass es für den Betreiber möglich sei, die Adresse ausfindig zu machen. Wohl gemerkt, dies ist, noch nicht, die Androhung von weiteren Schritten nach dem man nicht bezahlt hat sondern die ERSTE Rechnung. Der barsche Ton, der in dieser Art von E-Mails verwendet wird soll den Kunden gezielt einschüchtern und ihn zu einer Zahlung des Betrags bewegen.
Die Aussagen von Verbraucherorganisationen wie z.B. dem Ktipp sind eindeutig, Rechnungen nicht bezahlen und den Anbieter darauf hinweisen, dass man den Vertrag anfechtet. Wie genau man vorgehen soll wird in diesem Artikel vom Ktipp beschrieben. Die Kommentare von Betroffenen in diesem Artikel sind ebenfalls sehr lesenswert.
Warum schreibe ich diesen Beitrag in unserem Medienpädagogik Blog? Zum einen sind eine grosse Zahl der Opfer Internetbetrügereien Kindern und Jugendlichen. Zum anderen, sind eine grosse Zahl von Erwachsenen Opfer von Internetbetrügereien. Ich denke, dass es einen grossen Anspruch an die Medienkompetenz stellt, sich vor Internetbetrügern zu schützen. Je aufwändiger der Betrug wird desto höher muss die eigene Kompetenz sein um Webseiten, Angebote und E- Mails richtig einzuschätzen.
Verschiedene Webseiten bieten aktuelle Informationen über das Vorgehen der Betrüger und welche Formen aktuell sind. Beispiele sind:
Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität
Oder die Seite Online Betrug, die sehr aktuelle Beispiele von sammelt und Veröffentlicht.
So nach dem ganzen Erguss über Internet Betrug, muss ich leider gehen, ich wurde, per persönlich Adressierten Brief zu einer Kaffefahrt in eine Appenzeller Schaukäserei eingeladen. Dort werde ich meinem wohl verdienten 3. Preis von 2000.- Fr. entgegennehmen. Und vielleicht noch eine Heizdecke kaufen!
Einige davon sind jedoch durchaus trickreich und aufwändig gestaltet, verwenden „echte“ Absenderadressen und verweisen auf Links du sich nur minimal von den echten Anbietern unterscheiden. Meist wird gedroht, dass die Weiterführung einer Dienstleistung gefährdet ist, dass mit meinem Account illegale Handlungen oder dass Anpassungen am Service die Herausgabe der Daten nötig macht. Andere E-Mails verlangen, dass man seinen Account bestätigt und leiten einem hier zu auf eine, oft täuschend echt wirkende Kopie, der Internetseite des vermeintlichen Anbieters.
Neben der Gefahr von Viren die von Spam Mails ausgehen, spielen hier zwei weitere Bereiche des Internetbetrugs zusammen, das sogenannte Mail- Spoofing und das Phishing. Mail- Spoofing nennt man das vortäuschen einer anderen Identität in einem E- Mail, hierzu wird über einen kleinen Trick im E- Mail- Protokoll eine gefälschte Absenderadresse eingetragen. Wie dies Funktioniert kann man in diesem Wikipedia Link oder in diversen anderen Quellen nach lesen. Durch das Fälschen der E- Mail Adressen versuchen die Betrüger, die Nachricht noch echter wirken zu lassen. Es besteht ein erheblicher unterschied ob eine Nachricht die Adresse info@ postfninance. ch oder ksfievi@gmx.ru als Absender aufweist.
Über sogenannte Phishing Pages versucht der Betrüger ebenfalls an die Persönlichen Daten wie Benutzername, Passwort aber auch an die E- Mail oder die Wohnadresse zu gelangen. Es mag etwas ungewöhnlich sein, dass sich der Betrüger für die E-Mail Adresse interessiert obwohl man doch erst wegen einer E-Mail auf die Phishing Page kommt. Dies lässt sich jedoch sehr einfach erklären, Versender von Spam Mails, können nicht davon ausgehen, dass eine E- Mail Adresse existier oder benutzt wird, deshalb ist es auch sehr wichtig dass man nicht auf Spam- Mails Antwortet oder auf eventuell existierende „Abbestell Links“ klickt. Tut man dies, kann man damit rechnen, dass aus einem Spam Mail 10 oder wesentlich mehr werden.
Schwerwiegender sind Phishing Pages die sich zum Beispiel als Webshops ausgeben und mit besonderen Aktionen werben, diese können Webshops imitieren und somit die Kreditkarten Daten des Benutzers verwenden.
Zu beurteilen, ob eine E- Mail echt ist lässt sich nicht immer so einfach überprüfen, grundsätzlich gilt jedoch eines: Keine seriöse Firma wird das Passwort, den Pincodes oder ähnliches eines Benutzers verlangen! Bei Links auf Phishing Pages ist es jedoch schwieriger, das E- Mail kann durchaus seriös, und die Page echt wirken. Sicherheit bringt nur, dass man nicht über den Link im E-Mail sonder selber auf die Seite des Anbieters geht. Anbieter wie z.B. Postfinance, eBay, Amazon usw. sind sich dem Problem bewusst und bieten Informationsseiten zum Thema. (Beispiel Postfinance )
Weitere Betrügereien, die im Internet kursieren sind die Abofallen. Betreiber von Download Webpages bieten Gratis Software zum Download an, verlangen jedoch, dass man sich dafür Registriert. So bietet eine Homepage z.B. den Flashplayer, zum Herunterladen an, mit der Anmeldung geht schliesst man jedoch ein Abo für ca. 90 Euro im Jahr mit einer mindest Laufzeit von zwei Jahren ein. Dreist ist, dass es sich bei den Downloads um Freeware handelt die man überall, meist sogar beim Hersteller direkt beziehen kann.
Die Rechnungen die per E- Mail kommen sprechen meist eine sehr eindeutige Sprache, es wird z.B. darauf hingewiesen, dass man durch das Akzeptieren der Allgemeinen Geschäftbedingungen auf das Widerrufungsrecht verzichtet hat oder dass im Falle von falschen Angaben ein Betrugsdelikt vorliegt. Weiter wird man darauf hingewiesen, dass es für den Betreiber möglich sei, die Adresse ausfindig zu machen. Wohl gemerkt, dies ist, noch nicht, die Androhung von weiteren Schritten nach dem man nicht bezahlt hat sondern die ERSTE Rechnung. Der barsche Ton, der in dieser Art von E-Mails verwendet wird soll den Kunden gezielt einschüchtern und ihn zu einer Zahlung des Betrags bewegen.
Die Aussagen von Verbraucherorganisationen wie z.B. dem Ktipp sind eindeutig, Rechnungen nicht bezahlen und den Anbieter darauf hinweisen, dass man den Vertrag anfechtet. Wie genau man vorgehen soll wird in diesem Artikel vom Ktipp beschrieben. Die Kommentare von Betroffenen in diesem Artikel sind ebenfalls sehr lesenswert.
Warum schreibe ich diesen Beitrag in unserem Medienpädagogik Blog? Zum einen sind eine grosse Zahl der Opfer Internetbetrügereien Kindern und Jugendlichen. Zum anderen, sind eine grosse Zahl von Erwachsenen Opfer von Internetbetrügereien. Ich denke, dass es einen grossen Anspruch an die Medienkompetenz stellt, sich vor Internetbetrügern zu schützen. Je aufwändiger der Betrug wird desto höher muss die eigene Kompetenz sein um Webseiten, Angebote und E- Mails richtig einzuschätzen.
Verschiedene Webseiten bieten aktuelle Informationen über das Vorgehen der Betrüger und welche Formen aktuell sind. Beispiele sind:
Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität
Oder die Seite Online Betrug, die sehr aktuelle Beispiele von sammelt und Veröffentlicht.
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Sonntag, 13. Juni 2010
Donnerstag, 10. Juni 2010
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